Test der elektronischen Zigarette

Im test: Elektronische Zigaretten und E-Rauchen

Als ehemaliger starker Raucher machte ich selbst den Test und veröffentliche hier meine persönlichen Erfahrungen des Umstiegs auf die elektronische Zigarette. Zudem lasse ich hierbei auch die Ergebnisse anderer Tester aus dem Bekanntenkreis mit entsprechenden Hinweisen* mit einfließen.

Das gesetzliche Rauchverbot macht es Rauchern schwer, wenn nicht sogar unmöglich, in öffentlichen Gebäuden und auf öffentlichen Plätzen sowie in Restaurants, Kneipen oder Cafés eine Zigarette zu genießen. Abhilfe schaffen soll hierbei die so genannte E-Zigarette, die ohne Glut und ohne Verbrennung von Tabak funktioniert.
Statt Rauch wird durch einen Mechanismus, der sich im Inneren der E-Zigarette befindet, ein nach Tabak schmeckender Dampf erzeugt, der sich dem Test in Bezug auf Geschmack und Rauchempfinden seit einiger Zeit auch in Deutschland stellt.

Optischer Vergleich und Test der elektronischen Zigarette vs. Tabakglimmstängel

Den optischen Test bestehen die E-Zigaretten auf Anhieb, denn sie ähneln “normalen” Zigaretten sehr und verfügen bei den meisten auf das E-Rauchen spezialisierten Online-Shops  sogar über ein kleines künstliches Glutlicht. Auch beim Test in Bezug auf die Gesundheitsgefährdung schneiden E-Zigaretten gut ab, denn außer dem Nikotin, das man einer E-Zigarette hinzufügen kann, aber nicht muss, gelangen beim E-Rauchen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe in den Körper. Krebserregende Schadstoffe entstehen nach Angaben der Shops und Händler* nicht.

Inhalation und Dampf

Beim Inhalieren elektronischer Zigaretten verdampft eine Lösung aus Flüssigkeit, Aromastoffen und Nikotin. Der dabei entstehende Dampf sieht ähnlich aus wie Zigarettenrauch hat aber nicht dessen gesundheitsschädliche Auswirkungen.
Auch die gefährlichen Teerstoffe, die beim herkömmlichen Rauchen Lunge und Arterien blockieren, werden durch elektronische Zigaretten nicht freigesetzt. Bereits über 50.000** Deutsche, die den Test gemacht und E-Zigaretten mit herkömmlichen Zigaretten verglichen haben, sind inzwischen auf die elektronische Zigarette umgestiegen.*

Komponenten von elektronischen Zigaretten

Die E-Zigarette besteht aus drei Teilen, dem Akku, dem Verdampfer und dem Aroma-Depot. Durch den Zug an der elektronischen Zigarette entsteht ein Unterdruck, durch den ein Luftdurchflusssensor aktiviert wird. Solange dieser Unterdruck besteht, wird dem Akku Energie entzogen. Diese Energie erhitzt und verdampft die aromatisierte und mit Nikotin versehene Flüssigkeit.
Das Depot einer elektronischen Zigarette entspricht circa 300 Zügen, vergleichbar mit 25 Zigaretten, wobei die Tiefe und Länge der Züge einen großen Einfluss auf die Reichweite eines Depots haben. Im Test hat sich gezeigt, dass ein Depot ungefähr einer bis anderthalb Schachteln Zigaretten entspricht.

Finanzielle Aspekte des E-Rauchens

Das E-Rauchen scheint auf den ersten Blick recht teuer. Das Starterpaket enthält eine E-Zigarette, ein USB-Ladegerät, ein Netzladegerät sowie einige Akkus und Verdampfer und kostet ungefähr 70 Euro. Ladegerät und E-Zigarette haben eine vermutliche Lebensdauer von einem Jahr, sodass dieser Betrag jährlich anfällt. Verschleißteile wie Akku und Verdampfer summieren sich auf weitere 250 pro Jahr und bei einem durchschnittlichen Depot-Verbrauch fallen täglich circa 2 Euro an. Summa Summarum kostet das E-Rauchen also rund 1.000 Euro im Jahr.
Vergleicht man dies mit den Kosten für eine Schachtel herkömmlicher Zigaretten täglich (5 Euro) und rechnet dies auf ein Jahr hoch, kommt man auf einen Betrag von über 1.800 Euro jährlich. Dieser Test der aufzuwendenden Kosten für den Rauchgenuss spricht also eindeutig für das E-Rauchen und die Bestellung in einem Online-Shop.

Fazit zur elektronischen Zigarette

Aufgrund der vielen Vorteile, die das E-Rauchen bietet (Schadstoffarmut, keine Geruchsbelästigung, Rauchen in Nichtraucherbereichen, kostengünstiger als herkömmliche Zigaretten) sei nach Ende meines Tests jedem Raucher empfohlen, das E-Rauchen auszuprobieren, wobei der Test ungefähr ein bis zwei Depots umfassen sollte, weil eine Eingewöhnungsphase normal ist.

** Quelle: www.aerztezeitung.de

eRauch Lexikon

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Lexikon zur elektronischenZigarette und "E-Rauchen"

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